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Methoden


Methoden in den Fachbereichen

   



Fachbereich Ernährung


Ernährung beinhaltet

Vollwert
Prophylaxe
Adipositas
ADHS
Ökologisches
Bewußtsein
Kooperation mit
ökologischen
Betrieben


aus dem Ernährungsprojekt:

> in der Praxis den Ursprung der Lebensmittel erkennen:

Entsprechend der Jahreszeit verarbeiten die Kinder im praktischen Tun Gemüse, die Kartoffel, Milchprodukte oder verschiedene Getreidesorten.
In der Gruppenarbeit übertragen sie nach der praktischen Umsetzung
ihre Erfahrungswerte. Auf Plakaten gestalten sie die neu erworbenen Inhalte mit Texten und Bildern. Das intensive Erleben ermöglicht ver-
tiefendes Verstehen und Wissen.

Die Kinder und Jugendlichen erleben alle Stufen von der Entstehung,
der Ernte über die Verarbeitung bis zum genussvollen Verzehr der voll-wertigen Nahrung. Die Werte einer gesunden Ernährungsgrundlage
werden ihnen dadurch bewusst. Sie lernen den Ursprung ihrer Nahrung kennen. In Form eines Abschluß-Bufett`s präsentieren die Kinder ihren Eltern die Ergebnisse.


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Fachbereich Bewegung

Bewegung beinhaltet

Wohlspannung/
Entspannung
Körper-
wahrnehmung
Psychomotorik
Motopädie
Rücken
Füße
Tanzen

Mit Bewegung in die Balance kommen

Stress, der durch den nahezu unkontrollierten Zugang zu Fernsehen,
Internet, Computer etc. von außen auf die jungen Menschen einströmt,
könnte durch Bewegung wieder abgebaut werden, die wiederum die
Basis- oder Nahsinne fördert. Die Muskulatur ist Wahrnehmungs- und
Bewegungsorgan zugleich.

Wenn die Bewegung verarmt, so verarmt gleichzeitig auch die „Basis"
der Sinnesentwicklung. Daher vermitteln wir auch das Thema Ernährung
in einem Lernen mit allen Sinnen. Der Kopf balanciert auf einer äußerst
kleinen Fläche und das Gleichgewichtsorgan hält ihn auf seinem Platz.

Wenn hierbei eine Störung auftritt, so kann der Alltag für die Kinder sehr
schwierig zu bewältigen sein, weil sie sich um Dinge kümmern müssen,
die eigentlich von selbst klappen müssten.

Anstatt sich ungestört mit Rechenaufgaben befassen zu können, sind sie
dann damit beschäftigt ihre Balance zu halten, was ja eigentlich auto- matisiert sein müsste.

Auch das Phänomen der Hyperaktivität kann als eine Dysbalance im Wahrnehmungsbereich gesehen werden. Die Kinder spüren sich zu
wenig, ähnlich wie wir nach einer Spritze beim Zahnarzt bewegen sie
sich ständig, um sich so zu spüren.

Manche Kinder müssen sich schon bei minimalster Drehung übergeben,
andere hingegen können sich unvorstellbar häufig drehen, ohne, dass sie
etwas bemerken. Auch das Gleichgewichtorgan kann aus der Balance
sein, in der Fachsprache spricht man von einer vestibulären Unter- bzw.
Überfunktion. Diese kann auch unmittelbare Auswirkungen auf die
psychische Verfassung haben.


Frank zieht sich viel zurück, ist in Gegenwart anderer schüchtern und
hat wenige Kontakte. Durch seine Zurückgezogenheit hat er kaum Be-
wegung oder treibt Sport. Weder die Krankengymnastik (Übungen für
den Rücken, dabei hat er doch einfach nur Angst) noch die schulischen
Sportstunden (Leistungsanforderungen, denen er nicht gewachsen ist
und die sein Selbstvertrauensproblem sogar verschärfen) helfen weiter.

Unter Anleitung eines Motopäden/einer Motopädin darf er sich in der
Turnhalle aus Matten eine Höhle bauen, in der er sich geborgen fühlt.
Schon bald probiert er Trampolin, Schaukeln etc. aus und merkt: Be-
wegung ist ein Erlebnis, Bewegung macht Freude.

Er spürt das erste Mal in einer Turnhalle, was er kann, bisher spürte er
nur, was er nicht konnte. Nun lösen sich auch alte Ängste auf und er be-
ginnt zu reden. Er redet in der Turnhalle und der Motopäde hört ihm zu,
weil die Psyche in der Motopädie genauso wichtig ist, wie die Bewe-
gung. Der Mensch bleibt ganz, auch in der Turnhalle, es geht ja um das
Fachgebiet der Psychomotorik.

Der Teufelskreis aus Bewegungsarmut (auch immer Sinnesarmut),
Übergewicht, mangelndes Selbstvertrauen, Bewegungsarmut...ist
durchbrochen; er durfte sein, wie er ist.

Und ohne es dann wirklich zu merken, probierte er auch Dinge, die er
noch nicht konnte. Frank wird sogar kurzfristig im Alltag etwas frech,
pendelt sich dann aber in sein Gleichgewicht ein und Übergewicht und
Rückenschmerzen haben ihn verlassen.

„Vielfältigste Bewegung ist Ernährung für die Sinne“ Christian Uebele

 

vertiefend für den Fachbereich Motopädie

sehen Sie bitte auf www.mototherapeut.de

Christian Uebele
Grubenweg 12
97199 Ochsenfurt
Tel: 09331-9818897
Uebele-Ochsenfurt@t-online.de


Fachbereich
Balance

Gleichgewicht oder Balance bezieht sich auf viele Ebenen,
einige davon sollen in diesem Faltblatt an-gesprochen werden.
Wenn die innere oder äußere Balance kippt, so fallen wir um,
innerlich, wie auch äußerlich. Zuviel Ungleichgewicht ist von uns
nicht verkraftbar, der Selbstregulation sind von Natur aus Gren-
zen gesetzt, das muss auch jeder Trainer beachten.

Auf der anderen Seite darf gesunde Balance auch nicht mit Still-
stand verwechselt werden, Entwicklung bedeutet ja immer ein
Herauswachsen über das bereits Bestehende und hierzu bedarf
es im Sport, wie auch bei der sonstigen Entwicklung, dass Rei-
ze in richtig dosierter Form gesetzt werden, um den Status Quo
in Bewegung zu bringen.

Gehen ist aufgefangenes Fallen, nur der Mut auch mal aus der
Balance zu kommen, bringt uns nach vorne, wer sich hingegen
so aus dem Ungleichgewicht bringt, dass er bei jedem Schritt
hinfällt, ist offensichtlich nicht mehr in der Lage sich sinnvoll auf
Reize einzustellen.

Es ist letztendlich die Anpassungsfähigkeit, die und uns immer
wieder in eine neue Balance bringen kann und somit Gesund-
heit, Wachstum, Entwicklung und Entfaltung ermöglicht.

Für unser Projekt bedeutet das: Die Kinder werden bei der Ver-
mittlung des Themas Ernährung auf vielen Ebenen angesprochen
und gefordert.

Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre bisherigen Ernährungs-
gewohnheiten wahrzunehmen und zu verändern. Sie haben die
Chance in eine neue, gesündere Balance zu kommen.

Sinnesbalance und Balance in Bewegung

 Heutzutage ist die Balance der Sinnes„kost“ für fast alle Kinder
ins Ungleichgewicht geraten. Während der visuelle Kanal (Augen)
völlig überlastet ist und oft auch die Ohren förmlich zugedröhnt wer-
den, sind die sogenannten Basissinne unterversorgt. Unter Basis-
sinne versteht man u.a. das Gleichgewichtsorgan, die Tiefensen-
sibilität und das Fühlen über die Haut.

 

Aus der Balance geraten

Julia traut sich nicht zu klettern und zu turnen – sie sitzt oft lesend
in der Ecke und sagt, turnen fände sie langweilig.

Marcos Eltern haben sich getrennt – ihm ist oft schlecht. Um klei-
ne Portionen zu essen, braucht er eine Ewigkeit.

Hannes hat sehr schlechte Zähne, ist bleich und übergewichtig.
Sich zu bewegen fällt ihm schwer. Er sieht am liebsten fern und
liebt Kakao und Kekse.

Tom Wenn alle Kinder im Sportunterricht dem Ball hinterher ren-
nen, fällt es Tom schwer, mit den Augen dem Geschehen zu fol-
gen. Ihm wird schnell schwindelig. Damit die anderen ihn nicht
auslachen, sagt er im Sportunterricht oft, er habe Bauchweh –
dann kann er am Rand sitzend zuschauen.

Jana hat Lernprobleme, dem Schulstoff zu folgen, kostet sie viel
Energie. Auch wenn sie sich anstrengt, schreibt sie schlechte
Noten. Oft ist sie frustriert, zieht sich zurück und steckt ihr ganzes
Taschengeld in Süßigkei-
ten.

Lea will so cool sein wie die anderen, ihre Trink-flasche von zu-
hause und ihr Pausenbrot findet sie peinlich – oft wirft sie es weg
und kauft sich Snacks und Softdrinks, um dazuzugehören und an-
erkannt zu sein.

In eine neue Balance kommen

Oft haben Kinder ein sehr gutes Gespür dafür, was ihnen auf dem
Weg in ihre Balance hilft.

Kinder, die keine Grenzen spüren, fühlen sich beispielsweise
häufig in kleinen selbstgebauten Höhlen wohl.

Uns geht es tatsächlich darum, dass wir die Kinder in ihre Ba-
lance kommen lassen wollen, nicht etwa in die, die wir für richtig
halten.

Wir sehen als interdisziplinäres Fachteam unsere Aufgabe darin,
die Ressourcen und Selbsterkannten Lösungswege der Kinder
aufzugreifen und zu unter-stützen.

Hierzu machen wir Angebote innerhalb der Projekte in Zusammen-
arbeit mit Eltern, Lehrenden bzw. weiteren Beteiligten und zeigen
auf, dass gesundes Verhalten auch mit viel Freude, Spaß und Er-
lebnis verbunden sein kann.

Natürlich begleiten bzw. Unterstützen wir auf Wunsch darüber hin-
aus gerne schon entstandene und neue Entwicklungsprozesse.

Angebote für Beratungen, Seminare und weiteres
erfragen Sie bitte unter Kontakt

Simone Uebele
Grubenweg 12
97199 Ochsenfurt
Tel: 09331-9818897
Uebele-Ochsenfurt@t-online.de

www.heilpaedagogik-uebele.de

 

Bitte sehen Sie dazu auch unter "Konzepte / Module"

 

 

 

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